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Stimmen des Widerstands - Indigene Frauen gegen Umweltzerstörung

Referent:innen aus Bolivien: Alicia Cuiza Churqui und Erika Rojas
Übersetzung: Nicolas Bleck
Was tun, wenn der Fluss, der Ernährung, Kultur und Identität sichert, langsam stirbt? Am Rio Pilcomayo in Bolivien ist diese Frage für indigene Gemeinschaften bittere Realität. Umweltverschmutzung durch Bergbau, großflächige Landwirtschaft und die Folgen der Klimakrise belasten Wasser, Böden und Gesundheit. Die Ursachen reichen weit über Bolivien hinaus – sie sind eng mit globalen Produktions- und Konsummustern verbunden.
Doch mitten in diesen Herausforderungen organisieren sich indigene Frauen. Sie gründen Kollektive, entwickeln nachhaltige Einkommensmöglichkeiten und setzen sich für den Zugang zu sauberem Wasser. Sie kämpfen für ihre Rechte, für kulturelle Anerkennung und für eine lebenswerte Zukunft ihrer Gemeinschaften.
Die beiden bolivianische Aktivistinnen der Organisationen CIPCA (Centro de Investigación y Promoción del Campesinado) und CEPA (Centro de Ecología y Pueblos Andinos) berichten über ihre Arbeit am Rio Pilcomayo und zeigen, wie Empowerment, Bildung und gemeinschaftliches Handeln zu wirksamen Antworten auf ökologische und soziale Krisen werden. 

Datum:
Dienstag, 21. April 2026 , 18:30-20:30 Uhr

Ort:
Bildungshaus Osttirol, Pfarrgasse 6, 9900 Lienz

Veranstalter:
Welthaus der Diözese Innbruck, FoodCoop, Trikont Weltladen und Bildungshaus Osttirol

Anmelde-E-Mail:
office@bildungshaus.info

Stimmen des Widerstands - Indigene Frauen gegen Umweltzerstörung