Osterbotschaft unseres Pfarrers

„Da ging auch der andere Jünger, der als Erster an das Grab gekommen war, hinein;
er sah und glaubte…” (Joh 20,8)

Ein verräterischer Kuss, hasserfüllte Menschenmengen, böse Richter und
Priester, Enttäuschung, Reue und bittere Tränen der Bekehrung, Leid und Tod eines
Unschuldigen, das verletzte, blutiges Herz einer Mutter, die den Leichnam ihres toten
Kindes in ihren Armen hält... 

Ich denke, jeder von uns kann sich hier in irgendeiner
Weise wiederfinden, ein Stück seines eigenen Lebens entdecken... Aus menschlicher
Sicht: eine Tragödie... Noch etwas Schlimmeres kann eher nicht passieren... 

Das Wort „Tragödie“ aber ist im Neuen Testament nicht zu finden. Es gibt dort keinen Platz für
dieses Wort, weil es für den gläubigen Christen unwahr ist. Gott ist in der Lage, aus
der schlimmsten Realität ein Licht, neue Hoffnung zu errichten. Er kennt unsere
Kämpfe. Mit ihm werden alle Schmerzen, Tränen und Niederlagen zum Kreuzweg, der
zu Ostern führt. 

Auch wir sollten endlich sehen und glauben: Christus ist auferstanden!
Er lebt! 

Mit dem Ostergruß
Euer Pfarrer Piotr Patyk 

 

Osterbotschaft 

Osterbotschaft unseres Pfarrers