Vertiefungsangebote
Wenn nicht anders angegeben:
Kursleitung/Referentin
Dr. Christine Drexler │ +43 676 8730 4403 │ christine.drexler@dibk.at
Anmeldung und Information
Abteilung Pfarre und Gemeinschaften
6020 Innsbruck, Riedgasse 9 │ +43 512 2230-4401 │ pfarre.gemeinschaften@dibk.at
Jeweils bis 1 Woche vor Kursbeginn.
Termine
siehe: Liturgische Aus- und Fortbildung
Workshops / Kurse / Seminare
- Die Betrachtung (Predigt) im sonntäglichen Wortgottesdienst
- (Un)Zumutbar - Schwierige Texte im Gottesdienst
- Person und Stimme - Wie trage ich im Gottesdienst biblische und liturgische Texte vor?
- Crash-Kurs Liturgie - Was ich schon immer fragen wollte...
- Kompetenzen wahrnehmen und erweitern - Die eigene Praxis reflektieren und mit anderen Erfahrungen austauschen
- Totenwache, Seelenrosenkränze und andere schlichte Gottesdienste zwischen Todesfall und Begräbnis

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Für Wortgottesdienstleiter:innen
Die Betrachtung (Predigt) im sonntäglichen Wortgottesdienst
Im Anschluss an das Hören der Schriftlesungen ist im sonntäglichen Wortgottesdienst eine Betrachtung vorgesehen - für manche Wortgottesdienstleiter:innen eine große Herausforderung.
- Was sollen und können wir da sagen?
- Wieviel theologische Ausbildung braucht man dafür?
- Müssen wir alle Schrifttexte einbeziehen?
- Wo gibt es gute Behelfe und Unterlagen?
Ein Workshop mit viel Übungsmöglichkeit.
Für Lektor:innen und Wortgottesdienstleiter:innen
(Un)Zumutbar
Schwierige Texte im Gottesdienst
Die (Beinahe-)Opferung des Isaak, die Vernichtung der Ägypter beim Durchzug durchs Rote Meer und andere Bibeltexte, die von Konflikt, Gewalt, Vergeltung, Tod und Vernichtung sprechen, sind Bestandteil der kirchlichen Leseordnung. Wie passt das zu Jesu Botschaft und wie gehen wir damit im Gottesdienst um?
Ein Workshop, in dem wir nach Möglichkeiten suchen, biblische Texte, die als Zumutung empfunden werden, zu erschließen, ohne dabei den Gott der Liebe aufs Spiel zu setzen.
weitere Themen
(Un)Erträglich?!
Hiob und das Thema des Leidens.
(Un)Zugänglich?!
Das neuplatonische Weltbild des Johannes, die Bildsprache in der Offenbarung - Wirklichkeitsauffassungen, die uns und unseren Hörer/innen fremd sind.
(Un)Erhört?!
„Die Frau soll im Gottesdienst schweigen ...“ und andere Fallstricke eines patriarchalen Gesellschaftsmodells in den Bibeltexten.
Für Lektor:innen und Wortgottesdienstleiter:innen
Person und Stimme
Wie trage ich im Gottesdienst biblische und liturgische Texte vor?
Die Sprache ist eine der wichtigsten menschlichen Ausdrucksmöglichkeiten. In Liturgie und Verkündigung kommt dem guten Sprechen eine besondere Bedeutung zu.
In dem Kurs werden vor allem folgende Aspekte bearbeitet:
- Atem und Stimmsitz
- Richtige Aussprache schwieriger Begriffe
- Betonung der entscheidenden Textstellen
- Sprachfluss und Sprechtempo
- Auftreten und Überzeugungskraft
Kursleitung / Referent
Mag. Joachim Hawel
Theologe & Germanist
Für liturgisch Tätige in Pfarren und Seelsorgeräumen
Crash-Kurs Liturgie
Was ich immer schon fragen wollte ...
„Die Liturgie umfasst das gesamte gottesdienstliche Geschehen: Gebet, Lesung und Verkündigung, Gesang, Gestik, Bewegung und Gewänder, liturgische Geräte, Symbole und Symbolhandlungen, die Spendung von Sakramenten und Sakramentalien.“
(https://de.wikipedia.org/wiki/Liturgie)
Bei diesem Workshop rund um das Thema Liturgie geht es um die Fragen der Teilnehmer:innen.
Im Gespräch erarbeiten wir Themen, die Ihnen schon lange auf der Seele liegen oder die angesichts aktueller Veränderungen neue Fragen aufwerfen.
Für Wortgottesdienstleiter:innen
Kompetenzen wahrnehmen und erweitern
Die eigene Praxis reflektieren und mit anderen Erfahrungen austauschen.
Als Wortgottesdienstleiter:in
- Was macht mir Freude und gelingt gut?
- Was ist mühsam, herausfordernd, lästig oder beängstigend?
- Wie gehen wir mit Rückmeldungen von Gottesdienstteilnehmer:innen um?
- Was brauche ich, um diesen Dienst gut erfüllen zu können?
- Welche Tipps kann ich anderen weitergeben?
für Wortgottesdienstleiter:innen, Begräbnisleiter:innen und Interessierte
Totenwache, Seelenrosenkränze und andere schlichte Gottesdienste zwischen Todesfall und Begräbnis
In den Tagen zwischen Tod und Begräbnis versammelt sich die christliche Gemeinde zur Totenwache - zum Gebet für den Verstorbenen bzw. die Verstorbene. Eine sorgsame Gestaltung und Leitung dieser Gebete ist gleichermaßen ein wichtiger Dienst an den Verstorbenen wie an den trauernden Angehörigen, Freund:innen, Bekannten, Arbeitskolleg:innen etc.
Ein Workshop, in dem die verschiedenen Möglichkeiten für die Gestaltung von Totenwachen besprochen und Materialien ausgetauscht werden können.
Referent
Dr. Jakob Patsch
Pfarrer Hall in Tirol