Interreg-Projekt: ITAT 2048 LOOK UP

Die Wiederentdeckung des grenzüberschreitenden künstlerischen und religiösen Kulturerbes in den Bergen

Das Projekt will Orte des Glaubens und der Spiritualität auf dem Gebiet als Räume, wo eigene Geschichte, Traditionen und Religiosität neu entdeckt werden, fördern und aufwerten. Zudem verwertet und integriert es das Projekt "Romea Strata" und definiert ein Format von Maßnahmen, das auch von anderen Gebieten wiederholbar ist. Eine grenzüberschreitende sozio-ökonomische Analyse wird unter Einbeziehung der lokalen Gemeinschaften zur Erhaltung der historischen, religiösen und natürlichen Kulturgüter realisiert und dabei die Integrität des ökologischen und Umweltschutzsystems, in das sie einbezogen sind, garantiert. Angesichts der Bedeutung, die unsere Gebiete während der Zeit der Pilgerfahrten erhielten und des Reichtums der damals entstandenen Kultstätten unterstreicht die Idee, durch Einbeziehung in ein einziges System spiritueller Inwertsetzung eine Verbindung zwischen ihnen zu schaffen, ihre historische, kulturelle und religiöse Rolle und macht sie zu einer touristischen Attraktion, zum Mittel zur Integrierung des touristischen Angebots und Instrument zur Unterstützung des wirtschaftlichen Lebens im Projektgebiet. Zudem werden verschiedene Events sowie Promotions- und Kommunikationsaktivitäten zur Verbreitung der Ergebnisse der ausgeführten Aktivitäten und zur Erweiterung des bereits bestehenden Netzwerks organisiert. Durch die vorgesehenen Aktionen wird auch ein nachhaltiger, umfassender, für alle zugänglicher Tourismus, der die lokalen Traditionen achtet, gefördert.

Projektpartner:

Tourismusverband Osttirol und das Bildungshaus Osttirol möchten im Rahmen dieses Projektes eine nachhaltige Bewirtschaftung des Bergpilgerweges "Hoch und Heilig" sicherstellen. Dazu werden eine Buchungsplattform ins Leben gerufen, Informations- und Veranstaltungsprodukte entwickelt und Konzepte für Betrieb  und Vermarktung des Bergpilgerweges erarbeitet.

 ITAT 2048 LOOK UP

Kosakenfriedhof an der Drau

Interreg-Projekt: ITAT 4002 HOCHHEILIG

Der grenzüberschreitende Bergpilgerweg „Hoch und heilig“ verbindet Weitwandern in alpiner Bergwelt mit Wallfahren und Spiritualität

Uralte Wallfahrtsorte, traditionelle Bergdörfer, sakrale Schätze und erhabene Berglandschaften im Projektgebiet werden durch den Pilgerweg miteinander verbunden. Grenzüberschreitend können Einheimische und Touristen (auch neue Zielgruppen) die ausgeprägte Bandbreite der Landschaften pilgernd erfahren. Wallfahrtskirchen, Pfarrkirchen, Filialkirche, Kapelle, Bildstöcke und Wegkreuze werden als Zeugen gelebten Glaubens erschlossen. Das historisch spirituelle Zentrum Innichen, von dem aus die Christianisierung Richtung Osten im 8. Jahrhundert betrieben wurde, liegt ebenso auf der Pilgerroute, wie viele weitere wichtige Orte und Werke der Kultur und Geschichte.

Durch die Verbindung bereits bestehender Wallfahrtswege (u.a. auch Jakobsweg) entsteht ein zeitgemäßes Produkt, der Bergpilgerweg „Hoch und heilig“. Glaube und Spiritualität werden verlebendigt, Menschen durch Pilgern auf dem Weg zur Sinn‐ und Wertesuche begleitet. Insgesamt entsteht dadurch ein ansprechendes Produkt das einerseits für Einheimische grenzüberschreitende Erfahrungen und Begegnungen ermöglicht und andererseits touristisch, das heißt, buchungsrelevant für das Projektgebiet ist, auf kulturhistorisch bestehenden Ressourcen fußt und zur sanften Inwertsetzung des Natur‐ und Kulturerbes beiträgt. Der Bergpilgerweg „Hoch und Heilig“ unterstützt damit die Positionierung der Region als „traditionell nachhaltig“ (authentisch, entdeckenswert, naturverbunden, entschleunigend, …) und ergänzt das für den regionalen Tourismus so wichtige Wanderangebot.

Dieses Projekt wird vom Bildungshaus Osttirol (als Lead-Partner) und von der Marktgemeinde Innichen (als Projektpartner) bis Ende Juni 2019 umgesetzt.

Stiftskirche Innichen

Projekt: ITAT 2016 ROMEA STRATA

Der grenzüberschreitende Weg des Glaubens und der Kultur „ROMEA STRATA“ fördert das gemeinsame historische, religiöse und kulturelle Erbe von Italien und Österreich.

Die ROMEA STRATA gehört zum antiken und religiösen Wegenetz, welches von Nordeuropa nach Rom führte. Dieses Wegenetz kreuzt auch andere bedeutende Pilgerrouten Mittel- und Osteuropas, wie etwa den Jakobsweg, und führt durch Staaten wie Deutschland, Polen, Tschechische Republik, Österreich, Italien, Slowenien und Kroatien. Das Ziel dabei ist immer Rom.  

Im Projekt ROMEA STRATA geht es um die Erarbeitung eines religiös-geschichtlich-kulturellen Themenweges und die Inwertsetzung der natürlichen, kulturellen und religiösen Gegebenheiten vor Ort. Ziel ist es zu einem nachhaltigen und umweltfreundlichen Slow-Tourismus beizutragen und den Natur- und Kulturraum schonend und wertschätzend zu nützen. 

Im INTERREG-Projekt ROMEA STRATA arbeiten vier Partner zusammen. Der Hauptpartner ist dabei die Gemeinde Schio in Venetien, weitere Projektpartner sind das Pilgerbüro der Diözese Vicenza, die Provinz Udine sowie das Bildungshaus Osttirol. 

Gleichzeitig und in optimaler Ergänzung dazu agiert das Bildungshaus Osttirol als Projektträger des CLLD Dolomiti Live Projektes „HOCH UND HEILIG“, welches Pilgerstätten in Ost- und Südtirol miteinander verbindet.  

Romea Strata

Bronzener Schuh einer männlichen Statue